Mittwoch#14

Eine recht ereignislose Woche liegt hinter mir. Knut nervt immer noch, der Frühling ist auch noch da, und in unserer Familie gibt es Nachwuchs.
Ich würde gerne Seitenweise schreiben, aber es gibt einfach nichts Außergewöhnliches zu berichten. Ok, eine recht gute neue Fernsehserie hat auf Premiere angefangen: Brothers and Sisters. Leider scheint eine Ausstrahlung im Freien Fernsehen nicht vorgesehen. Wahrscheinlich ist die Masse des deutschen Fernsehpublikums nicht mehr bereit sich auf Episodenübergreifende Handlungsstränge einzulassen.
Hierzu vielleicht mal ein paar Gedanken an die Werbeindustrie: Was nutzt die höhste Einschaltquote, wenn sie überwiegend aus finanzschwachem Publikum besteht? Eine Quote von 3% bei ARTE oder 3SAT können doch wirtschaftlich viel wertvoller sein, als 20% auf RTL2. Ohne irgendjemandem zu Nahe zu treten, aber das Publikum was z.B. RTL2 generiert besitzt meiner Meinung nach weniger Kaufkraft als ein durchschnittlicher ARTE-Seher. Deshalb sollte man Quoten auch nicht nur nach den nackten Zahlen beurteilen, sondern auch nach dem Anspruch des Programms. Ich wage zu behaupten dass Sendungen wie Live on Mars, Brothers and Sisters oder Six Feet Under ein kaufkräftigeres und markenbewußteres Publikum hat als z.B. „Lenßen und Partner“.

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