mittwoch#28

23442Samstag machten wir einen Ausflug nach Maastricht. Wieso nimmt eigentlich die halbe Welt an, dass man nur zum Zwecke des Drogenkonsums in die Niederlande fährt? Nein, unser Ziel war tatsächlich ein anderes. Zuerst sahen wir uns auf dem Ceramique-Gelände im Nederlands Architectuurinstituut eine kleine, aber feine Auststellung zu Jean Prouvé an. Der Rest des Tages war gemütliches Schlendern durch die Altstadt angesagt, nachdem sich der Regen auch über der Niederlande verzogen hatte. Auf dem Rathausplatz eine Portion leckerer Fritjes genehmigt, und dann im Supermarkt ein paar kulinarische Besonderheiten besorgt (nein, kein Gras, sondern Lakritz und indonesische Gewürze).
Rechtzeitig abends zurück, um von unserem Balkon das Feuerwerk der Kölner Lichter bei einer Flasche Grolsch zu geniessen.
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Am Sonntag machten wir uns nach dem Frühstück zu einem kleinem Spaziergang auf. Auf der rechten Rheinseite führte uns der Weg Nordwärts, um schließlich nach ca. 14 Kilometern am Bayerwerk in Leverkusen in die S-Bahn zu steigen. Dummerweise wollte der Triebwagen bei der Hitze nicht mehr arbeiten, und so mussten wir noch eine kleine Sonderspazierfahrt im Saunawagen über Leverkusen einlegen. Es fehlte nur der Fichtennadelaufguß.

Wieso besteht die Berichterstattung sämtlicher Medien eigentlich nur noch aus Übertreibung? Mitte Juli drei Tage mit Temperaturen über 30 Grad Celsius als Hitzewelle zu bezeichnen empfinde ich als maßlos. Eine Woche Sommerwetter, und die Presse wird die Apokalypse verkünden.

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