Barbapapa

Es war ein wenig ruhig hier in letzter Zeit, deshalb gibt es heute einen Ausflug in meine Kindheit. Samstags war früher bei uns Badetag, und damit man die Kinder auch in die Badewanne bekam wurden Lockmittel eingesetzt. Die Badezusätze waren in Flaschen mit kindheitsfreundlichen Motiven. In meinem Fall war dies häufig ein Mitglied der Barbapapa-Familie. Zwar war das Lockmittel eher kontraproduktiv, da die Flasche natürlich sehr schnell geleert werden musste um damit spielen zu können, und sich dem entsprechend viel zu viel Badezusatz in Unmengen von Schaum verwandelte, aber es erlaubte mir eine kleine Sammlung der Barbapapas anzulegen.
Vor ein paar Monaten entdeckte ich dann in einem Laden in der Ehrenstrasse die Barbapapas wieder, und anscheinend hatte ich so einen Anfall von sentimaler Kindheitserinnerung, dass ich heute Nacht von S. den Barbawum (der rote Barbapapa) geschenkt bekam. Nun ziert Barbawum als Kuscheltier meinen Nachttisch. Ich komme also wieder in das Alter wo Kuscheltiere ans Bett dürfen.

Zur Erinnerung hier der Vorspann des französischen Originals:

2 Gedanken zu „Barbapapa&8220;

  1. Das mit dem Zuviel von Badezusatz war aber geradezu ideal. Vielleicht erinnerst Du Dich auch, daß Deine beiden Brüder noch vor Deinen Lebzeiten eine Technik erfanden, mit den Armen unter den Knien so heftig im Kreis zu schlagen, daß richtig viel Schaum in der Badewanne entstand. Als Du dann im Kleinstkindesalter mit zu und in die Wanne steigen durftest, feierten wir dann quasi unsere erste Schaumparty. Es war einfach göttlich mitanzusehen wie Du vor Spaß und Übermut lauter quietschtest als Reifen bei einer Vollbremsung und das Jubelgeschrei nur von kurzen panischen Luftjapsern unterbrochen wurde, wenn der Schaum über Deine Körpergröße anwuchs.

  2. Apropos Jubelgeschrei,
    Jubeläum zum 29. 11,

    Alles Gute, herzlichen Glückwunsch und einen rosa Barba wünscht Dir der „Badeschaumschläger“ von damals.

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