Zehn Bücher

Auf der Suche nach dem Filmrätselstöckchen bin ich bei David auf die Bücher-Blogparade hier gestoßen. Auch wenn ich David zustimmen muss, dass es sicher nicht die zehn Bücher geben kann die man gelesen haben muss, so fand ich die Aufgabe ganz nett sich mal Gedanken zu machen welche Bücher einem viel Bedeuten. Natürlich hängt so eine Liste auch von der momentanen Lebenssituation ab. Zum heutigen Zeitpunkt würde meine Liste so aussehen:

  • Max Frisch – Homo Faber
    Eines dieser Bücher die man häufig in der Schule lesen muss, und genau aus diesem Grunde verschmäht. Mir ging es nicht anders. Nach meiner Schulzeit jedoch wurde es zu einem meiner Lieblingsbücher. Es taucht immer wieder in meiner Leseliste auf, und ich werde nicht müde es zu lesen.
  • Harry Mulisch – Die Entdeckung des Himmels
    Da ist einfach alles drin. Unbeschreiblich schön. Ein Roman der einen fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. In einer wunderschönen Sprache geschrieben ist es traurig, heiter, ernst, tiefschürfend, philosophisch und einfach sehr unterhaltsam.
  • Heinrich Böll – Gruppenbild mit Dame
    Natürlich gehört in die Liste ein Buch von Böll. Schwer sich für eines zu entscheiden, aber Gruppenbild mit Dame ist hier mein persönlicher Favorit, weniger weil ich es für das Beste halte, als dass mich die Geschichte am meisten bewegt hat.
  • Maj Sjöwall, Per Wahlöö – Endstation für Neun
    Eigentlich liebe ich alle Sjöwall/Wahlöö und halte sie für die intelligentesten und sozialkritischsten Krimis. Ich habe immer noch nichts vergleichbares aus dem Genre gefunden, obwohl die Romane bereits aus den Sechzigern stammen. Endstation für Neun ragt aus dem hohen Niveau noch etwas heraus, auch wenn man alle zehn Bände lesen sollte, und natürlich möglichst in der richtigen Reihenfolge.
  • Philip Roth – Der menschliche Makel
    Beindruckendes Werk von Roth. Vermutlich ist es noch nicht einmal sein bestes Werk, aber soviel habe noch gar nicht von ihm gelesen als dass ich mir da ein breites Bild machen könnte. Trotzdem schafft er es sofort auf meine Liste.
  • Nick Hornby -Fever Pitch
    Da gibt es nicht viel zu sagen. Fußball-Fan zu sein reicht eigentlich schon um den Roman zu mögen, wenn er dann noch so genial geschrieben ist wie von Hornby, dann ist es perfekt.
  • Stephen Fry – Der Sterne Tennisbälle
    Eine intelligente und spannend geschriebene moderne Interpretation vom Graf von Monte Christo. Macht Lust auf die anderen Romane von Fry.
  • J.D. Salinger – Der Fänger im Roggen
    Auch wenn es abgedroschen klingt, aber gehört nun mal zu den Klassikern und wird auch immer wieder gerne von mir gelesen. In die Kategorie gehören auch die letzten beiden Bücher:
  • Philippe Dijan – Verraten und Verkauft
    Welcher mir persönlich sogar besser gefällt als Betty Blue.
  • Jack Kerouac – Unterwegs
    Welcher wohl am ehesten in Kategorie gehört: „Was man gelesen haben muss.“
  • Du auch? Homo Faber? Ich muss das wohl irgendwann nochmal lesen, scheine ja echt was verpasst zu haben. Ich fand das ganz schlimm, fast das schlimmste Buch in meiner gesamten Schullaufbahn.

    Getoppt nur noch von Hein „Der fremde Freund“

  • Wie gesagt, in der Schule fand ich den Frisch auch ganz schlimm. Ich vermute dass es ein wenig damit zu tun hatte, dass man noch viel zu wenig Lebenserfahrung hatte um sich auch nur annähernd in eine der Charaktere zu versetzen. Später habe ich dann erstaunt festgestellt wie sehr mir doch die Erzählweise von Frisch liegt. Die tiefe Melancholie der Geschichte hat mich als Jugendlicher auch nur genervt, heute geniesse ich so etwas.

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B-) 
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:-) 
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;-) 
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:-x 
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