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	<title>Kommentare zu: Ganztags 4</title>
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		<title>Von: AnJu</title>
		<link>http://www.zone-g.de/2010/03/15/ganztags-4/comment-page-1#comment-45368</link>
		<dc:creator>AnJu</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 12:21:29 +0000</pubDate>
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		<description>Tatsächlich ist die Meinung in Süddeutschland, dass man in Hamburg sein Abi mit Singen und Volleyball als Hauptfächer machen kann ;-) 
Ich weiß natürlich, dass es in anderen Bundesländern auch strenge Vorgaben gibt, aber genau kenne ich die nicht. Das ist ja genau das Problem bei solchen Diskussionen. Man kennt sein eigenes System und war damit einigermaßen zufrieden. Also kann ja alles andere nur schlechter sein. Von einer Berlinerin durften wir uns immer anhören, das Zentralabi sei total scheiße, weil dann der Lehrplan so streng wäre und der Lehrer keine Freiheit hätte das zu variieren. Stimmt natürlich genausowenig, wie dass die Hamburger alle nur Volleyballspielen und Singen für ihre guten Noten. 

Kreativität und Kunst? Das können die Schüler doch in ihrer Freizeit machen. Achso, Freizeit gibt&#039;s ja mit dem G8 nicht mehr. Hm, schade. Naja, die sollen lieber was anständiges Lernen und was zum Bruttoinlandsprodukt beitragen. :devil: 
Fragt sich nur, wann mal einer merkt, dass ohne Kreativität nix funktioniert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tatsächlich ist die Meinung in Süddeutschland, dass man in Hamburg sein Abi mit Singen und Volleyball als Hauptfächer machen kann ;-)<br />
Ich weiß natürlich, dass es in anderen Bundesländern auch strenge Vorgaben gibt, aber genau kenne ich die nicht. Das ist ja genau das Problem bei solchen Diskussionen. Man kennt sein eigenes System und war damit einigermaßen zufrieden. Also kann ja alles andere nur schlechter sein. Von einer Berlinerin durften wir uns immer anhören, das Zentralabi sei total scheiße, weil dann der Lehrplan so streng wäre und der Lehrer keine Freiheit hätte das zu variieren. Stimmt natürlich genausowenig, wie dass die Hamburger alle nur Volleyballspielen und Singen für ihre guten Noten. </p>
<p>Kreativität und Kunst? Das können die Schüler doch in ihrer Freizeit machen. Achso, Freizeit gibt&#8217;s ja mit dem G8 nicht mehr. Hm, schade. Naja, die sollen lieber was anständiges Lernen und was zum Bruttoinlandsprodukt beitragen. :devil:<br />
Fragt sich nur, wann mal einer merkt, dass ohne Kreativität nix funktioniert.</p>
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		<title>Von: Schorsch</title>
		<link>http://www.zone-g.de/2010/03/15/ganztags-4/comment-page-1#comment-45367</link>
		<dc:creator>Schorsch</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 11:18:17 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, klar fragt keiner mehr nach dem Abi nach einer gewissen Zeit, aber ab und an kommt das Thema der unterschiedlichen Wertigkeiten der Schulbildung in den Bundesländern dennoch auf. Und es geht ja hier nicht nur um das Abi. 
Du bedienst übrigens auch das Klischee, vermutlich unbewusst, denn entgegen der weit verbreiteten Meinung der &quot;Südländer&quot; unterliegt auch bei uns das Abi starken Vorgaben.  B-) Auch hier müssen die Hauptfächer Bestandteil der Prüfungsfächer sein.
Worum es mir aber eigentlich ging ist, dass ich deinen einwand verstehe dass Abschlüsse (Egal welchen Schultyps) untereinander einigermaßen vergleichbar sein sollten, diese Studien a la PISA aber doch einen ganz anderen Effekt haben: Den Wettkampf der Kultusministerien. Der angeblich angestrebte hohe Bildungsstandard bleibt doch in der Diskussion vollkommen auf der Strecke. Eigenleistung wird nicht mehr gefördert sondern Drill auf einen willkürlich festgelegten Standard. 
Man vergisst dabei dass Talente und Intelligenz in eine bestimmte Norm gepresst werden, und die Vielfalt bleibt dabei auf der Strecke.
Wo haben denn in diesem Wahn der Studien bitteschön noch kreative und künstlerische Talente ihren Platz?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, klar fragt keiner mehr nach dem Abi nach einer gewissen Zeit, aber ab und an kommt das Thema der unterschiedlichen Wertigkeiten der Schulbildung in den Bundesländern dennoch auf. Und es geht ja hier nicht nur um das Abi.<br />
Du bedienst übrigens auch das Klischee, vermutlich unbewusst, denn entgegen der weit verbreiteten Meinung der &#8220;Südländer&#8221; unterliegt auch bei uns das Abi starken Vorgaben.  B-) Auch hier müssen die Hauptfächer Bestandteil der Prüfungsfächer sein.<br />
Worum es mir aber eigentlich ging ist, dass ich deinen einwand verstehe dass Abschlüsse (Egal welchen Schultyps) untereinander einigermaßen vergleichbar sein sollten, diese Studien a la PISA aber doch einen ganz anderen Effekt haben: Den Wettkampf der Kultusministerien. Der angeblich angestrebte hohe Bildungsstandard bleibt doch in der Diskussion vollkommen auf der Strecke. Eigenleistung wird nicht mehr gefördert sondern Drill auf einen willkürlich festgelegten Standard.<br />
Man vergisst dabei dass Talente und Intelligenz in eine bestimmte Norm gepresst werden, und die Vielfalt bleibt dabei auf der Strecke.<br />
Wo haben denn in diesem Wahn der Studien bitteschön noch kreative und künstlerische Talente ihren Platz?</p>
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	<item>
		<title>Von: AnJu</title>
		<link>http://www.zone-g.de/2010/03/15/ganztags-4/comment-page-1#comment-45366</link>
		<dc:creator>AnJu</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 10:00:20 +0000</pubDate>
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		<description>Den einzigen Punkt, den ich bei solchen Diskussionen immer herausstelle, ist dass das zentrale Abitur, dass es in Süddeutschland gibt, gerechter finde. Allerdings sollte das für ganz Deutschland zentral geregelt sein. Wenn man sich an einer Uni bewirbt und die nur Noten vergleichen, dann macht es vielleicht doch einen Unterschied, wie man sich seine Kurse zusammenstellen konnte. In BW gibt es ja inzwischen keine Leistungskurse mehr, d.h. die Wahlmöglichkeiten sind sehr begrenzt und man muss viele ungeliebte Fächer bis zum Schluss durchziehen und vieles davon zählt in die Note rein. Ich glaube zwar nicht, dass es  in den Bundesländern unterschiedlich schwer ist ein Abitur zu erwerben, aber vielleicht machen die unterschiedlichen Systeme in den Bundesländerns doch ein paar Zehntel an der Gesamtnote aus. Und das kann dann schon für den Studienplatz entscheidend sein. 
Insgesamt ist es aber nicht einfach da eine Lösung zu finden. In Süddeutschland wird z.B. viel Wert auf Mathe gelegt (in BW in jeden Fall, in Bayer fast immer Prüfungsfach). Das ist im Prinzip nicht schlecht, da man Mathe fast in jedem Studiengang braucht. In anderen Bundesländern wird dagegen mehr auf die Neigungen des einzelnen eingegangen. D.h. man kann sich seine Leistungsfächer mehr nach Neigung zusammenstellen und ist nicht so stark an Vorgaben gebunden, wie z.B. Mathe, Deutsch oder eine Fremdsprache müssen dabei sein. Sowas wir ja dann im Allgemeinen als einfacher empfunden. Im Prinzip erfüllt aber alles den Zweck, nämlich den Erwerb einer Hochschulreife. Ich zumindest konnte an der Uni keine Unterschiede feststellen. Da waren alle, egal aus welchem Bundesland, gleichermaßen geeignet fürs Studium. Aber ganz im Ernst: wen interessiert denn nach fünf Jahren noch das Abitur?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den einzigen Punkt, den ich bei solchen Diskussionen immer herausstelle, ist dass das zentrale Abitur, dass es in Süddeutschland gibt, gerechter finde. Allerdings sollte das für ganz Deutschland zentral geregelt sein. Wenn man sich an einer Uni bewirbt und die nur Noten vergleichen, dann macht es vielleicht doch einen Unterschied, wie man sich seine Kurse zusammenstellen konnte. In BW gibt es ja inzwischen keine Leistungskurse mehr, d.h. die Wahlmöglichkeiten sind sehr begrenzt und man muss viele ungeliebte Fächer bis zum Schluss durchziehen und vieles davon zählt in die Note rein. Ich glaube zwar nicht, dass es  in den Bundesländern unterschiedlich schwer ist ein Abitur zu erwerben, aber vielleicht machen die unterschiedlichen Systeme in den Bundesländerns doch ein paar Zehntel an der Gesamtnote aus. Und das kann dann schon für den Studienplatz entscheidend sein.<br />
Insgesamt ist es aber nicht einfach da eine Lösung zu finden. In Süddeutschland wird z.B. viel Wert auf Mathe gelegt (in BW in jeden Fall, in Bayer fast immer Prüfungsfach). Das ist im Prinzip nicht schlecht, da man Mathe fast in jedem Studiengang braucht. In anderen Bundesländern wird dagegen mehr auf die Neigungen des einzelnen eingegangen. D.h. man kann sich seine Leistungsfächer mehr nach Neigung zusammenstellen und ist nicht so stark an Vorgaben gebunden, wie z.B. Mathe, Deutsch oder eine Fremdsprache müssen dabei sein. Sowas wir ja dann im Allgemeinen als einfacher empfunden. Im Prinzip erfüllt aber alles den Zweck, nämlich den Erwerb einer Hochschulreife. Ich zumindest konnte an der Uni keine Unterschiede feststellen. Da waren alle, egal aus welchem Bundesland, gleichermaßen geeignet fürs Studium. Aber ganz im Ernst: wen interessiert denn nach fünf Jahren noch das Abitur?</p>
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