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Da hat man etwas Kopfschmerzen und entschließt sich lieber den Abend auf der Couch zu verbringen. Eher durch Zufall sieht man dass in der ARD der Vorentscheid des Eurovision Song Contest stattfindet. Ob dies nicht noch die Kopfschmerzen verschlimmert?
Heinz Rudolf Kunze gibt mir schonmal den Rest. Behauptet steif und fest er würde den “Rock” vertreten, singt ein Lied mit dem Titel “The World is Pop”, und bewegt sich Stilmäßig irgendwo zwischen Schulband und Kirmesentertainer. Bitte Nachhilfe im Fach “Musikstilrichtungen” nehmen.
Monrose ist gar nicht soooo schlimm, aber gewinnen kann man damit auch nicht.

Cicero wäre zumindestens mal was anderes, ein wenig Überraschendes könnte ein paar Punkte rausholen. Aber er hätte einen etwas fetzigeren Titel aussuchen sollen.

Arghh, könnte mal jemand bitte die Paola ausschalten!

Bucks Fizz singen, ich glaube das war der erste Grand Prix an den ich mich erinnern kann. Allerdings bezweifle ich dass der Sänger ganz Links damals schon dabei war. Falls doch, dann hat er sich aber sehr gut gehalten.

So, und jetzt ein peinliches Geständnis: Bei Johnny Logan habe ich zum ersten Mal gemerkt dass ich eher auf Männer stehe. Was habe ich den damals vergöttert.

Cicero fährt nach Helsinki, und ich hätte um Geld wetten sollen, denn ich war mir so sicher dass er gewinnt. Die Zahnspangenmädchen die für Monrose angerufen haben schauen nun mal keinen ESC-Vorentscheid.

Beim zweiten anhören muss ich sagen dass ich dem Titel gar nicht mal so schlechte Chancen zurechne.

25 HoursNoch ein kurzer Fernsehtipp:

Freitag, 23. Februar, 00:55 Uhr läuft auf Pro Sieben der Film 25 Stunden.
Unbedingt anschauen, beziehungsweise Aufnahmegeräte programmieren.

Ein Orkan zieht über Deutschland hinweg. Nicht der Erste, und auch nicht der Stärkste. Trotzdem wird er zum Medienspektakel aufgeputscht als gäbe es kein Morgen. Langsam ist kaum noch zu ertragen wie jede Wettererscheinung in den Medien breitgetreten wird. Zu kalt, zu trocken, zu naß, zu heiß. Mega-, Super-, Jahrhundert-, Jahrtausend-, -flut, -sturm, -hitze, -kälte. Bla, bla, bla. Der Gipfel der Berichterstattungen sind jedoch die Außenreporter. Während der Bevölkerung empfohlen wird sich nicht im Freien zu bewegen, sieht man auf allen Kanälen irgendwelche Außenreporter den Sturm trotzen. Bitte, was soll das? Wo steckt da der inhaltliche Mehrwert? Vermutlich wartet man darauf dass die Reporter ernsthafte Schäden nehmen, nur um die Gewalt des Sturms noch zu verdeutlichen.
Diese ganze Wetter-Katastrophen-Reportagen zeigen deutlich den Niedergang des Journalismus. Randnotizen (und nichts anderes wäre der Orkan vor ein paar Jahrzehnten gewesen) werden Schlagzeilen, und Politik wird zur Randnotiz. Das Übel sind nicht die verblödeten Fernsehzuseher, sondern die Vielzahl schlechter Journalisten. Wenn den Reportern und Moderatoren das Wort “Analyse” nichts mehr sagt, und die eigene Berühmtheit vor den Nachrichten Vorrang hat, dann sind auch fliegende Kachelmänner normal.

TicketSchon mal drauf vorbereiten, Fahnen raushängen, Trikots anziehen und Schwarz-Rot-Goldene Schminke ins Gesicht: Morgen Abend kommt um 20.15 Uhr in der ARD Deutschland ein Sommermärchen. Alles weiter dazu siehe hier.

In der Kindheit musste man in Poesiealben häufig die Frage nach dem Lieblingsfilm beantworten. Naürlich ist dies unmöglich, da man mit der Wahl eines Films andere degradiert. Selbst mit der Erstellung einer persönlichen Top 100 hätte ich so meine Schwierigkeiten. Würde man mich dazu jedoch Zwingen, erschiene ein Film zweifellos ganz weit vorne: Gattaca.
Kabel 1 sendet ihn heute mal wieder, und da ist einschalten Pflicht.

Mich verzaubert dieser Film immer wieder.