Archives for category: Köln
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gardeneur

Gibt es eine Welle, die für sich allein ist im Meer?
Aus China

Es stehen ja noch ein paar Worte zu den Konzerten aus, speziell zu dem von Muse. Bei Portugal. The Man verweise ich mal ganz frech auf diesen Artikel und spare mir Weiteres da es eh redundant wäre.

Muse also: Ich gebe zu, ich wäre vermutlich nie auf dieses Konzert gegangen, wenn nicht eine Freundin verzweifelt einen Begleiter gesucht hätte. Immerhin hat sie dafür den Weg von Stuttgart auf sich genommen. Dies sprach dafür, dass sich der Konzertbesuch evtl. lohnen könnte. Ich mochte Muse, aber es war bisher nur eine Band unter vielen die ich gerne höre.
Am Montag hat sich dies geändert.

muse1Mein erster Eintrag und mein getwittere haben es ja schon gezeigt, ich war vollkommen begeistert. Es war so, als ob man sein Leben lang die besten Kuchen gegessen hätte um festzustellen, dass es immer nur die Vorstufen zu dem perfektesten aller Kuchen war.
Was machte das Konzert zu so etwas Besonderem? Nun, da steht an erster Stelle natürlich die Musik. Muse sind die totalen Vollblutmusiker, und da stimmte einfach alles. Die Beherrschung der Instrumente, das aufeinander abgestimmt sein, die Harmonie und der sichtliche Spaß die Menge rocken zu lassen.
muse2Dazu kam eine Show die ihres gleichen sucht. Gigantisch um einen mit offenen Mund staunen zu lassen, aber nicht zu dominant um von der Musik abzulenken. Die ideale visuelle Ergänzung der Musik.
Das Besondere war die perfekte Mischung aller Komponenten: Musik, Setlist, Show. 13000 Menschen die nicht eine Minute der zwei Stunden verschnaufen konnte. Durchgängig intensivster Rock in einer hohen Lautstärke, so dass man am Ende das Gefühl hatte von einer riesigen Welle überspült worden zu sein.

Ich merke, es gelingt mir einfach nicht eine Kritik zu schreiben ohne fast nur emotionale Bewertungen abzugeben. Vielleicht sollte ich einfach nur jedem empfehlen mal ein Muse-Konzert zu besuchen, der nur annähernd etwas mit der Musik anfangen kann.

Die Setlist als Hörprobe:

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Ein treuer Freund ist ein großer Schatz.
Bibel

Das iPhone besitzt ja einen GPS-Empfänger, und da es für alles eine App gibt ((apple)), gibt es auch eine Auswahl an GPS-Trackern. Seit ein paar Wochen teste ich deswegen nun Geocaching aus, und es macht mir sehr viel Freude. Ein paar Caches habe ich bereits gehoben, einige leider nicht gefunden, und einmal habe ich mich auf der Zoobrücke lächerlich gemacht.

Am Wochenende bin ich ja bekanntlich umgezogen, und währenddessen hat sich Endgültig entschlossen mir einen privaten Geocache zu machen. Heute hat nun endlich das Wetter mitgespielt, und ich habe mich aufgemacht den Cache zu suchen, unter den amüsierten Blicken von Endgültig.
umzugscacheGestartet wurde an der alten Wohnung. Von dort ging es über den Hans-Böckler-Platz, Ehrenfeld, Melaten Sülzgürtel, Sülz, geradewegs in den Hinterhof der neuen Wohnung. Bis auf einige Verwirrungen auf dem Melaten habe ich die Stationen recht gut gefunden. Die Belohnung, also der Cache, beinhaltete dann Brot und Salz.

Geocaching macht an sich schon Spaß, aber so ein netter privater Cache ist wirklich kaum zu übertreffen. Ich muss sagen, dass ich teilweise sehr gerührt war ob der Mühe die sich Endgültig gemacht hat. Danke dafür!

ggg

Fortgesetzte Mühe wird durch Gewöhnung immer leichter.
Demokrit

Der Umzug ist geschafft. Sülz hat seit Freitag zwei glückliche Einwohner mehr. Ganz so reibungslos wie vorgesehen ging zwar nicht alles über die Bühne, aber die neue Wohnung macht alles wieder wett.
Die schönste und gleichzeitig unglaublichste Geschichte des Umzugs verdanken wir dem Umzugsunternehmen. Am Abend als wir die Kartons auspackten, stellten wir mit entsetzen fest, dass ausgerechnet der Karton mit Medien-PC und DVB-C-Reciever fehlt. Materiell zwei der wertvollsten Geräte waren nicht dabei. Da auch sonst nicht alles glatt gelaufen war, gingen wir vom schlimmsten aus: Dass sich die Möbelpacker selbst entlohnt haben.
Gestern ging es dann nochmals in die alte Wohnung, und im Aufzugsraum sahen wir dann das Unglaubliche: Der fehlende Karton mit den Geräten wurde einfach vergessen einzuladen. Die Frage ist nun was unglaublicher ist, die Tatsache, dass der Karton einfach vergessen wurde, oder dass trotz des wertvollen Inhalts der Karton zwei Tage unangetastet blieb.

So ein Umzug zeigt auf erstaunliche Art und Weise wie stark der Mensch ein Gewohnheitstier ist. Verlasse ich das Bad, so greift meine Hand automatisch nach links um den Schalter zu suchen. Der Schlüssel sucht nach betreten der Wohnung seinen angestammten Platz und findet ihn nicht, und auch die Aussicht aus dem Fenster ist noch sehr fremd. Ich bin gespannt wie schnell oder langsam ich mich an gewisse Dinge gewöhne.
Aber jedes mal wenn ich abends aus dem Wohnzimmerfenster auf die vier leuchtenden Pylone des Stadions blicke hüpft mein Herz.