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	<title>ZONE G &#187; ausstellung</title>
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		<title>Gesamtkunstwerk</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 20:22:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schorsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Böhm]]></category>
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		<description><![CDATA[Architektur ist erstarrte Musik. Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph Am Sonntag war ich in der Ausstellung Gottfried Böhm &#8211; Felsen aus Beton und Glas des Deutschen Architekturmuseums im Museum für Angewandte Kunst in Köln. Ich habe wohl selten eine so schlecht konzipierte Ausstellung besucht wie diese. Zunächst war es schier unmöglich die Reihenfolge der Exponate zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.zone-g.de/wp-content/uploads/2009/02/img_0492.jpg" alt="img_0492" title="img_0492" width="120" height="120" class="rahmenrechts size-full wp-image-826" /></p>
<blockquote><p>Architektur ist erstarrte Musik.<br />
Arthur Schopenhauer,  deutscher Philosoph</p></blockquote>
<p>Am Sonntag war ich in der Ausstellung <a href="http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/mak_0902_boehm/">Gottfried Böhm &#8211; Felsen aus Beton und Glas</a> des Deutschen Architekturmuseums im Museum für Angewandte Kunst in Köln. Ich habe wohl selten eine so schlecht konzipierte Ausstellung besucht wie diese. </p>
<p>Zunächst war es schier unmöglich die Reihenfolge der Exponate zu erkennen. Irregeleitet sucht man den Anfang bis man genervt wahllos irgendwo beginnt. Dann der nächste Frust: Keine weiterführenden Informationen zu Plänen oder Modellen. Diese befinden sich spärlich in einem Begleitheft welches einem am Anfang in die Hand gedrückt wurde. Informationen die gerade bei Architekturausstellungen hilfreich wären sucht man vergeblich. Keine Umgebungspläne, kein Maßstab, keine Hinweise zum Wettbewerb oder zur Aufgabenstellung.<br />
Da hängen fünf Zeichnungen eines Bauwerks und mittendrin eine Skizze eines komplett anderen Entwurfs. Vermutlich als Vergleich gedacht, jedoch einfach nur verwirrend da die spärliche Beschilderung darüber keinen Aufschluss gibt. </p>
<p>Im wahrsten Sinne des Wortes der Höhepunkt war die Höhe der Hängungen. Da steht man vor vier bis fünf Meter hohen Wänden an denen am obersten Ende unter der Decke Zeichnungen hängen. Diese werden dann auch noch so beleuchtet, dass man nur mit Mühe irgend etwas erahnen kann. Diese schlanken hohen Wände haben dann untereinander auch noch so geringe Abstände, dass man nicht einmal die Chance hat sich die Exponate unter der Decke aus einer anderen Perspektive anzuschauen.</p>
<p>Dem Kurator kann man nur sagen: Kläglich versagt!</p>
<p>Jedem Kölner rate ich sich die Bauten von Böhm lieber in der Realität anzuschauen. In der Umgebung sind genug Beispiele seiner Baukunst zu bestaunen, und man bekommt vermutlich mehr Einblicke als in der Ausstellung im MAK.</p>
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		<title>Bilderflut</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 18:19:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schorsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Guggenheim]]></category>
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		<category><![CDATA[Zaha_Hadid]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Montag gehörte Guggenheim. Für die Ausstellung The Guggenheim Collection in der Bundeskunsthalle brauche ich sicher nicht zu werben. Wahrscheinlich wird sie einige Besucherrekorde brechen, und meiner Meinung nach auch zu recht. Man wird nicht oft im Leben die Gelegenheit haben so viele Klassiker der Kunstgeschichte gehäuft im Original zu sehen. Die Werke der Ausstellung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Montag gehörte Guggenheim. Für die Ausstellung <a href="http://www.kah-bonn.de/index.htm?ausstellungen/guggenheim/index.htm">The Guggenheim Collection</a> in der Bundeskunsthalle brauche ich sicher nicht zu werben. Wahrscheinlich wird sie einige Besucherrekorde brechen, und meiner Meinung nach auch zu recht. Man wird nicht oft im Leben die Gelegenheit haben so viele Klassiker der Kunstgeschichte gehäuft im Original zu sehen. </p>
<p>Die Werke der Ausstellung sind nicht nur sehr gut ausgewählt, die Themenabfolge und die Hängung sind für so eine umfangreiche Sammlung erstaunlich gut gelungen. Trotz hohen Besucherandrangs kann man sich auf die Objekte konzentrieren ohne ständig in irgendwelchen Blickachsen zu stehen. Einen gewissen Andrang kann man bei solchen Ausstellungen nicht vermeiden.<br />
Zudem wird der Besucher gut in die Themen eingeführt. In jedem Raum wird kurz schriftlich die Auswahl erläutert. Der Audioguide kostet allerdings zusätzlich, das gibt Punktabzug. </p>
<p>Wer es übrigens noch vor dem 12. November nach Bonn schafft wird mit der ergänzenden Ausstellung &#8220;The Guggenheim Architecture&#8221; belohnt. Anhand von Plänen und Modellen wird hier die interessante Geschichte von Bauten und Projektentwürfen der Guggenheimmuseen erzählt. Hadid, Nouvel, Norten, Wright, Koolhaas etc. lassen das Herz des Architekturinteressierten höher schlagen. Besonders beeindruckt hat mich ein Entwurf von Hadid für ein Guggenheimmuseum in Singapur. Ich hoffe zu tiefst dass dies nicht nur eine Studie bleibt. Einzig für die Entwürfe von Gehry konnte ich mich noch nie begeistern, und ich bin erleichtert dass es auf Grund von Geldmangel in Manhattan nicht zu einem dieser Ausscheidungshaufen im Hudson gekommen ist.</p>
<p>Noch eine kurze Anmerkung: Ich habe noch nie verstanden warum in Museen diese Flüsteratmosphäre herrscht. Kunst ist etwas lebendiges und man durchschreitet keinen Friedhof. Warum ist es nicht möglich sich vor Kunstwerken in normaler Lautstärke zu streiten, zu freuen, zu philosophieren?</p>
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