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Fantasy war noch nie mein bevorzugtes Genre, trotzdem habe ich mich kürzlich auf das Abenteuer Der goldene Kompass eingelassen. Um es vorweg zu nehmen: Ich konnte nicht überzeugt werden.
Der Film versagt in mehrfacher Hinsicht, und mir sind all die begeisterten Kritiken schleierhaft die den Film als herausragend loben. Aber zuerst das Positive: Computeranimation ist mittlerweile an einen Punkt angekommen der an Perfektion grenzt. Die Renderings sind als solche nicht mehr wahrzunehmen und sie ermöglichen fantastische Welten. Leider beinhaltet dies gleichzeitig auch einen Kritikpunkt der auf fast alle neuen Filme zutrifft: Die Computerwelten werden immer perfekter und aufwendiger, während gleichzeitig die Geschichten und Drehbücher immer phantasieloser werden. Der goldene Kompass ist zwar eine Adaption, aber anscheinend wurde am meisten Energie für die Umsetzung des Sets verbraucht. Selten habe ich eine Geschichte so seelen- und emotionslos auf die Leinwand umgesetzt gesehen. Ich hatte ständig das Gefühl in einer Lesung zu sitzen welche monoton in einer Stimmlage vorgetragen wurde. Zu keiner Person wollte sich eine Verbindung aufbauen, und weder bombastischer Sound noch gute schauspielerische Leistung ließen Spannung aufkommen.
Man wird mir vorwerfen dass ich den Film nicht gut finden konnte weil ich keine Fantasy-Filme mag. Ich halte dagegen: Dies ist kein Fantasy-Film, denn dies würde voraussetzen dass er die Phantasie anregt, er mit Emotionen spielt und neue Welten schafft. Der goldene Kompass ist jedoch so kühl wie ein drei-Sterne-Gefrierfach. Eventuell funktioniert er für jene ganz gut, die das Buch gelesen haben. Ohne den literarischen Hintergrund bleiben zu viele Fragen offen. Man wird in eine Welt geschmissen die nicht erklärt wird, und deren Zauber sich bis zum Ende einfach nicht erschließen will. Den Hauptfiguren wird kaum Raum und Zeit gelassen um zu Sympathieträgern zu werden, so dass ihr Schicksal nicht interessant genug erscheint um mit ihnen zu kämpfen, leiden und fühlen.
Sollte es einen zweiten Teil geben so werde ich jedenfalls nicht dabei sein.

Bei Marielen gab es An Affair to Remember zu erraten. Zwar hat es ruppelduppel gewusst, aber da er nicht kann, hebe ich das Stöckchen auf und mache weiter.

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Marielen hat Murder, she said (16Uhr50 ab

Paddington) erkannt, gibt aber das Stöckchen frei – bitte einfach im Kommentar melden

Es ist mal wieder bei mir gelandet, weil ich bei tumulder Logan’s Run erkannt habe.

Es geht gleich los.

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JMK hat Charlie’s Angel – Full Throttle erkannt (oder besser gesagt abgestaubt) und bei ihm geht es weiter.

  • Müsste ich mit der Bahn zur Arbeit, wäre meine Geduld mit den Streikenden am Ende.
  • Würde mich jemand zu der geplanten Strompreiserhöhung fragen, so würde ich antworten: “Abgesehen davon ob sie gerechtfertigt ist oder nicht, warum nehmen wir sie nicht zum Anlaß endlich ernsthaft über unseren überdimensionierten Stromverbrauch nachzudenken? Wechseln tue ich nicht, ich bin schon bei Lichtblick.”
  • Müsste der geplante EU-Vertrag nicht “der Wille Polens” heißen, und nicht “Kompromiss”, sollte er heute wie geplant unterzeichnet werden?
  • Würde mein Mac Os Tiger nicht so reibungslos laufen, würde ich mir den Leoparden bestellen.
  • Wäre ich nicht gestern erst im Kino gewesen, so würde ich heute in Lust, Caution gehen.

Nach langer Abstinenz habe ich mal wieder das Filmrätselstöckchen gefangen. Bei Thomas habe ich Moulin Rouge erraten, und dass trotz meiner Abneigungen gegen Musicals und Frau Kidman.

Um 18 Uhr geht es hier weiter, und zwar mit einem Experiment, denn ich habe den Film selber noch nicht gesehen. Es kann also sein dass ich eine Schlüsselszene für harmlos halte, und das Rätsel ist schnell vorbei. Allerdings kann es ebenso andersrum passieren.

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Enk hat Little Children erkannt und macht um 19:30Uhr weiter