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Mit erschrecken festgestellt, dass ich ganze zwei Wochen nichts geschrieben habe. Noch erschreckender ist, dass anscheinend nicht viel passiert ist in den zwei Wochen meines Lebens.
OK, Karneval habe ich dieses Jahr ausgesetzt (letztes Jahr auch schon, aber da war ich in London). Die Tage habe ich genutzt um in ein paar Schränken auszumisten und Ordnung zu schaffen. Sozusagen ein verfrühter Frühlingsputz.

Ein nettes kleines Programm gefunden für das ich auch bereit war knappe acht Euro zu bezahlen: Audiobook Builder. Es verwandelt Hörbucher ganz einfach in das m4b-Format, und verfügt über einige kleine Funktionen wie z.B. eigene Cover für die Unterkapitel. Die Hörbuchfunktion des I-Pod ist vielen noch nicht bekannt. Aber mit einer m4b-Datei ist es ein wahrer Genuss auf dem I-Pod Hörbüchern zu lauschen. Der I-Pod merkt sich die Stelle an der man unterbricht, und die Datei ist in Kapitel unterteilt, so dass man bequem skippen kann. Bisher hatte ich die Hörbücher immer als mp3 in I-Tunes verstreut, und wunderte mich wieso diese nicht unter Audiobooks zu finden waren. Ausserdem wurden die Texte nie bei den “zufälligen Titeln” übersprungen. Nun habe ich also Ordnung auf I-Pod und I-Tunes.

In My Blueberry Nights gewesen. Ein wirklich schöner, ruhiger und sehr angenehmer Film. Mich hat er ein wenig an Smoke erinnert, und mich dazu animiert diesen demnächst nochmals anzuschauen. Allein der Soundtrack von Blueberry Nights ist wunderschön, und liegt bereits als CD zu Hause.

Aufgabe:
Kaufen einer Bahnfahrkarte von Köln Hbf nach Düsseldorf Flughafen am Fahrkartenautomaten.

Der Bildschirm zeigt zu Beginn fünf Wahlmöglichkeiten:

  • Fahrkarten / Reservierungen DB/Nrw
  • VRS-Tickets
  • Fahrplanauskunft
  • Abholung bestellter Fahrkarten/Dauer-Spezial und Angebote
  • Fahrkarten NRW-Tarif

Köln gehört zum Verkehrsverbund VRS, Düsseldorf zum Verkehrsverbund VRR.

Erster Versuch: DB-Fahrkarten; Nach langen Tippen des Abfahrts- und Ankunftsbahnhof und der Abfrage ob Hin- und Zurück, bietet mir der Automat die Möglichkeit die teurere und kurioserweise langsamere Variante per ICE. Die Fahrt per Regionalexpress zeigt er mir zwar an, ich kann sie aber nicht wählen.
OK, zurück zum Hauptmenü.
Zweiter Versuch:
NRW-Tarif. Dahinter verbirgt sich aber nur das “Schöne Wochenende”- bzw. “Schöne Tag Ticket”
Ich würde ja gerne einfach eingeben: Köln – Düsseldorf Flughafen, aber diese Möglichkeit gibt mir der Automat nicht.
Weder DB noch NRW, keine Abholung und keine Reservierung, Düsseldorf nicht im VRS – was nun?
Langsam macht sich bei mir Ratlosigkeit breit, der Zug kommt außerdem in ein paar Minuten und die Zeit wird knapp.
Aus Verzweiflung gehe ich auf VRS-Tickets. Siehe da, hier kann ich das Ticket nach DUS lösen. Das verstehe wer will, da Düsseldorf nicht im VRS liegt. Egal. Ein Tipp auf Expresskauf, und schon muss ich dutzende Zusatzfragen beantworten, so dass das Wort Express ad Absurdum geführt wird.

Jetzt ein ernstes Wort an die Verantwortlichen für diese irrsinnige Benutzeranwendung:
Dem Kunde ist es relativ egal wer nun die Tickets zu seinem Zielort verkauft. Wenn man alle Fahrkarten am Automat ziehen kann, dann ist es idiotisch vom Kunden zu verlangen sich mit der Tarifstruktur auseinander zu setzen. Es könnte so einfach sein:

  • Eingeben Abfahrtsbahnhof
  • Eingeben Zielbahnhof
  • Auswählen Tarif
  • Fertig

Zusatzfunktionen sollten auf jeder der genannten Ebenen erreichbar sein, d.h. ich muss für eine Änderung nicht von neuem Anfangen. So schwer kann die Programmierung so einer Benutzerführung doch nicht sein.
Und gestaltet den Bildschirm nicht so unübersichtlich, ab mehr als fünf Auswahlfeldern blickt kein Mensch mehr durch, zumal nie gekennzeichnet ist ob man nun noch etwas auswählen muss oder nicht.

BirneVon einem geschenkten Amazon-Gutschein habe ich mir ein Grafiktablett geleistet. Seit heute morgen bin ich Besitzer eines Wacom Bamboo Fun. Noch ist es etwas ungewohnt, aber man kann damit sehr interessante Sachen machen. Mit dem Tablett bekommt man z.B. auch das Programm Art Rage welches den Mac zu einer Leinwand verwandelt. Einen ersten Versuch seht ihr hier.

Die von mir so geliebten Google-Maps scheinen einigen Lesern Performanceprobleme zu bereiten. Browser welche die Gecko-Engine benutzen (also Mozilla, Firefox, Netscape, Camino etc.) haben in seltenen Fällen eine Einstellung die die Darstellung von Google-Maps ausbremst. Hier findet man Hilfe. Kurz zusammengefasst:

about:config
in die Adressleiste des Browsers eingeben
image
in das Filterfeld eintippen,

der Wert dom.disable_image_src_set sollte auf FALSE stehen,

und der Wert network.image.imageBehavior auf 0.

Wenn dies nicht so ist kann man es durch doppelklicken auf die Zeile ändern.
Danach sollte sich jede Seite mit Google-Maps wieder in normaler Geschwindigkeit anzeigen lassen.

Auch wenn ich den Mac mittlerweile schon ein paar Monate habe, so gibt es manchmal noch Dinge die mich verblüffen. Vermutlich ein alter Hut, für mich als früherer Windowsbenutzer eine Neuentdeckung: Die Ordneraktionen.

Sehr nützliches Beispiel: Ein Ordner der automatisch Bilddateien in JPGs verwandelt sobald man sie in den Order ablegt. Die Sache ist ganz einfach: Ordner anlegen, rechte Maustaste (oder ctrl und klick), “Ordneraktionen aktivieren”, nochmals rechte Maustaste, “Ordneraktion anhängen”, aus der Library die richtige Aktion auswählen, fertig.
Schiebt man nun eine Bilddatei in den Ordner, so wandelt er ihn automatisch in ein JPG um, und behält in einem Unterordner die Originaldatei.
ordn.jpgordn1.jpgordn2.jpg
ordn3.jpg

Dies ist natürlich nur eine Möglichkeit, es gibt einige vorgegebene, wie z.B. alles in PDF umwandeln, oder nach rechts drehen. Und man kann im Netz noch andere schöne Scripts finden, oder selbst welche schreiben.
Möglich, dass es sowas auch bei Windows gibt, ich kannte es nicht. Ich finde es genial.