mittwoch#24

Sonntag war ich in der KölnArena. Justin Timberlake lud zum Konzert. Nach dem man 30 Minuten Natasha Bedingfield überstanden hatte begann die Show. Es war einfach unglaublich was für eine perfekte Show Herr Timberlake samt Band und Tänzern ablegte. Da stimmte alles, angefangen bei der mittigen Hi-Tech-Bühne, über die einzelner Musiker bis hin zu jedem Tanzschritt. Allein diese Bühne: Kreuzblumenförmig in der Mitte der Halle mit verschiedenen Ebenen, versenk- und verschiebbaren Elementen, gekrönt von merfach kombinierbaren absenkbaren semitransparenten Leinwänden. Der Traum eines jeden Bühnenbildners. Ein Hit jagte den Nächsten, und wenn man bedenkt dass Herr Timberlake gerade mal zwei Soloalben produziert hat, und dass er erst zarte 26 Jahre alt ist, spätestens dann fängt man an dem Herrn Respekt zu zollen. Ungewöhnlich war auch, dass es eine Art Pause gab in der Timbaland (der erfolgreiche Produzent von Timberlake, Furtado und anderen) als Beaterator auflegete und die 18500 so richtig zum feiern brachte. Ein Kritikpunkt bleibt jedoch, und da muss ich T. recht geben: Dadurch dass alles so perfekt war fühlte man sich ständig nur als Beobachter und nie als Teil des Konzertes. So sehr der Beat auch ins Blut ging, so groß blieb trotzdem die Distanz zum Publikum. Kurz gesagt: Mehr Show als Konzert. Trotzdem habe ich es nicht bereut da gewesen zu sein, und wenn man Timberlake häufig mit Michael Jackson vergleicht, so finde ich diesen Vergleich relativ passend.

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