Augenblick des Tages 28.07.2010

Gehungert

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Hunger ist der Handlanger des Genies.
Mark Twain

Freitagabend hat es Hunger endlich in Köln auf die Leinwand geschafft. Es war vermutlich eines der intensivsten Kinoerlebnisse der letzten Zeit. Auch wenn mittlerweile drei Tage vergangen sind, ist es nicht einfach seine Gedanken zu ordnen und etwas über den Film zu schreiben. Um es mit meinem lieben Kinobegleiter und dessem liebstem Begleiter zu sagen: „Ein echt krasser Film“.

Der Film hat als Grundlage die Geschichte des Hungerstreiks des IRA-Terroristen Bobby Sands. Aber es ist viel mehr als ein Film über eine wahre Begebenheit, es ist ein Kunstwek, eine Anklage, eine philosophische Fragestellung, eine Ästhetisierung der Gewalt und gleichzeitig ihre Verurteilung. Es ist die künstlerische Auseinandersetzung mit Terror und Staatsterror und ein intensives Statement zur Gewalt gegen andere und sich selbst.

Jegliche normale Filmbesprechung würde dem Charakter des Films nicht gerecht, deshalb gibt es nur ein „besonders Empfehlenswert“ von mir, und 10 von 10 Punkten.


Titel Inhalt
Film: Hunger
Regisseur: Steve McQueen
Veröffentlichung: 13 August 2009 (Germany) / Andere Länder
Ergänzender Untertitel: An odyssey, in which the smallest gestures become epic and when the body is the last resource for protest.
Lauflänge: 96
Auszeichnungen: Nominated for BAFTA Film Award. Another 29 wins&14 nominations
Schauspieler: Michael Fassbender, Stuart Graham, Helena Bereen, Larry Cowan, Liam Cunningham
Poster: Hunger
Hunger
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