Königin

QueenNoch einen Monat bis zur Oscarverleihung. Als langjähriger Oscarnacht-Veteran steht der Februar immer im Zeichen des Kinos. Nach Bekanntgabe der Nominierungen versuche ich möglichst eine Vielzahl der Filme vorher zu sehen. Der diesjährige Marathon begann gestern mit The Queen. Eigentlich ein Film bei dem ich auf die Fernsehausstrahlung warten wollte. Nominierung und Kinoprogramm führten dann doch ins Off Broadway zur Vorstellung in Original mit Untertiteln.
Viel gibt es zu dem Film nicht zu sagen. Es sind 90 Minuten solide Unterhaltung, hervorstechend durch äußerst gute schauspielerische Leistung und einen ungewöhnlichen Blickwinkel einer historischen Randnotiz.
Vermutlich fehlt einem als deutschem Staatsbürger auch ein wenig der Zugang zu der Problematik des Films, so dass man zwar eine durchaus interessante Geschichte erzählt bekommt, man aber nicht die Notwendigkeit eines Kinofilms erkennt. So war ich an der Figur und Rolle des Premierministers Blair durchweg mehr interessiert als an die der Queen. Erstaunlich welche Veränderung die politische Persönlichkeit in zehn Jahren durchgemacht hat, und wie wenig vom Tony Blair des Jahres 1997 übrig geblieben ist.
Mein Fazit des Films: Eine gut gemachte Semi-Dokumentation als Fernsehfilm auf der Leinwand. Es bleibt die Gewissheit die Oscarpreisträgerin für die beste weibliche Hauptrolle des Jahres 2007 gesehen zu haben, und gewisse Filme unbedingt im Original ansehen zu müssen.

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